Luftgewehr Kreisoberliga, 1. Wettkampf 2026/27

17. Oktober 2026 von Roman Haap

Erfolgreicher Saisonauftakt – auch ohne neue Anlage

Der erste Wettkampf der neuen Saison stand für unsere Luftgewehrmannschaft an. Eigentlich sollte dieser gleich ein besonderer werden: Nach den umfangreichen Umbauarbeiten wollten wir erstmals auf unserer neuen elektronischen Schießanlage antreten. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail – beziehungsweise im Papierkram. Da beim Landratsamt noch einige Unterlagen fehlten, musste die Premiere unserer neuen Anlage vorerst verschoben werden. Statt auf heimischem Stand traten wir deshalb beim SV Rotfelden an.

Dort ging es direkt zur Sache. Im Ligamodus zählen nicht die Gesamtringzahlen, sondern die direkten Duelle gegen die gegnerischen Schützen. Wer mehr Ringe erzielt, holt einen Punkt für seine Mannschaft.

Kira Schmid hatte wohl dabei einen absoluten perfekten Tag erwischt. Mit hervorragenden 380 Ringen zeigte sie eine nahezu perfekte Leistung und ließ ihrem Gegner keine Chance. Ein starker Auftritt, der gleich zu Beginn für den ersten Punkt auf Waldenbucher Seite sorgte.

Bei Joachim Alber und Thomas Eckert lief es dagegen nicht ganz nach Wunsch. Mit 358 beziehungsweise 346 Ringen konnten beide ihre Duelle leider nicht für sich entscheiden. Da war an diesem Tag sicherlich noch Luft nach oben.

Dafür drehten Tyler Teltscher und Benedikt Guba richtig auf. Tyler erzielte starke 370 Ringe, Benedikt legte mit 371 Ringen sogar noch einen drauf. Für beide bedeutete das einen neuen persönlichen Rekord – und neben der eigenen Freude darüber auch jeweils einen wichtigen Punkt für die Mannschaft.

Damit stand am Ende ein verdienter 3:2-Mannschaftssieg für den SV Waldenbuch fest. Drei gewonnene Duelle, zwei neue persönliche Bestleistungen und eine herausragende Leistung von Kira: Die Bilanz des ersten Wettkampfs kann sich durchaus sehen lassen.

Die Premiere auf der neuen elektronischen Anlage lässt zwar noch auf sich warten, die ersten Punkte der Saison sind aber bereits eingefahren. Jetzt hoffen wir, dass auch die letzten bürokratischen Hürden bald genommen sind. Denn nach all der Arbeit in unserer Luftgewehrhalle wollen wir natürlich möglichst bald auch wieder zu Hause antreten.