30 Jahre später - Unsere Luftgewehrhalle startet in die Zukunft
03. September 2026 von Roman HaapTeil 3 – Malerarbeiten und Aufbau
Nach der Fertigstellung der Elektroarbeiten bot sich die einmalige Gelegenheit, die komplett leere Halle gründlich zu renovieren. Nach 30 Jahren intensiver Nutzung hatten vor allem die Rückwände auf 10 und 15 Metern durch den einen oder anderen Fehlschuss deutliche Spuren davongetragen. Deshalb wurden die beschädigten Stellen zunächst sorgfältig ausgebessert und neu verputzt.
Anschließend erhielt die gesamte Luftgewehrhalle einen frischen Anstrich. Mit insgesamt 65 Litern Farbe sowie neuen Sockelleisten verwandelte sich die Halle Schritt für Schritt wieder in eine moderne und freundliche Trainingsstätte. Damit sich unsere Schützinnen und Schützen auch in den kommenden 30 Jahren in ihrer Luftgewehrhalle wohlfühlen können, wurde jeder Winkel sorgfältig gestrichen und auf Vordermann gebracht.
Ein besonderer Dank gilt der Firma Maler Robotka, die uns die benötigten Materialien – darunter 65 Liter Farbe, 180 Kilogramm Putz, 60 Meter Sockelleisten sowie sämtliche Werkzeuge – großzügig zur Verfügung stellte. Gemeinsam mit unseren Helfern Carsten, David, Jakob, Jannik, Moritz, Tim und Tyler konnten die Arbeiten zügig abgeschlossen werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Halle erstrahlt heute wieder in neuem Glanz und bildet den perfekten Rahmen für die neue elektronische Schießanlage.
Nachdem auch die Malerarbeiten abgeschlossen waren, begann der wohl spannendste Bauabschnitt: der Aufbau der neuen elektronischen Schießanlage. Mit großer Präzision montierten Jakob, Tim und Werner mithilfe spezieller Messeinrichtungen die zehn elektronischen Schießstände und richteten sie millimetergenau aus. Anschließend musste die gesamte Technik installiert, eingerichtet und in Betrieb genommen werden.
Doch auch damit war das Projekt noch nicht abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Vorschriften mussten zusätzlich Stahlverkleidungen für die Kabelkanäle zwischen den einzelnen Schießständen angebracht werden. Hierfür nahm Tobi zunächst alle erforderlichen Maße auf, bevor die Firma STS Stanztechnik Steinenbronn die passgenauen Verkleidungen anfertigte. Parallel dazu kümmerten sich Tim und Sven um die Einrichtung der Software und brachten die neue Technik erfolgreich zum Laufen.